Dez

17

2010

Faszination Indien: weltberühmte Sehenswürdigkeiten auf einer Rundreise

Abgelegt in Reise

Es ist weltberühmt, wenn auch viele es nur von Bildern kennen: Das Taj Mahal, ein riesiges, palastartiges Mausoleum, welches einst ein Maharadscha namens Shah Jahan für seine geliebte Hauptfrau bauen ließ, die bei der Geburt ihres 14. Kindes gestorben war. Zweifellos zählt das Taj Mahal zu den Höhepunkten jeder Indien Rundreise. Und doch macht es nicht einmal einen Bruchteil der Faszination Indien aus.

Das Land ist so reich an Sehenswürdigkeiten wie es groß ist. Nicht umsonst setzen viele Veranstalter von Indien Rundreisen Schwerpunkte. Ob Nordindien mit Delhi, Westindien mit Bombay und Goa, Ostindien mit Kalkutta oder Südindien mit Madras – jeder Landesteil bietet unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse.

So ist neben dem Taj Mahal auch das rote Fort, eine Festungs- und Palastanlage in Agra einen Besuch wert. Eine Rundreise in Nordindien schließt neben der Hauptstadt Delhi auch Rajasthan, das Land der Maharaja-Paläste und der Wüste mit Festungsstädten wie Jaisalmer und Jodhpur ein. Das „Dach Indiens“, das Himalaya-Gebirge, ein Paradies nicht nur für Trekking-Freunde, gehört ebenso dazu wie Varanasi, die heilige Stadt am Ganges-Fluss.

Westindien steht dem Norden in keinster Weise nach. Da ist Bombay (Mumbai), das „Tor zu Indien“, pulsierende Metropole und Zentrum der internationalen Filmindustrie („Bollywood“), mit Sehenswürdigkeiten wie den Hängenden Gärten und den Elefanta-Höhlen. Dann Goa mit seinen Traumstränden und den zum Weltkulturerbe ernannten Kirchen und Klöstern.

Außerdem gibt es unzählige Naturschutzgebiete und Wildparks wie den tigerreichen Bandavgarh National Park und den Tadoba National Park, in dem auch Leopard, Nilgai-Antilope, Gaur-Rind und Krokodil zu sehen sind. Ostindien ist nicht minder interessant – mit Kalkutta, einer der größten Städte der Erde, auf der einen Seite, Darjeeling, der Heimat des weltberühmten Tees, und den weiten grünen Reisfeldern auf der anderen Seite. Auch hier gibt es viele Nationalparks wie den Manas Wildlife Sanctuary an der Grenze zu Bhutan, in dem sich u. a. Rhinozerosse, Wasserbüffel, Elefanten und goldene Languren (eine Affenart) tummeln.

Eine Welt für sich, quasi das friedvolle alte Indien, repräsentiert der Süden – mit Madras, den Tempelstädten Madurai, Srirangam und Mahabalipuram, der Seidenweberstadt Kanchipuram, der Parfümstadt Mysore, die nach Sandelholz und Jasmin duftet, heiligen Flüssen, die das Land durchziehen, und der Malabarküste im Westen mit ihrem goldenen Sandstrand.

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