Apr

4

2010

Business Intelligence oder kurz BPM

Abgelegt in Software

In modernen Unternehmen sind eine Vielzahl von Informationssystemen im Einsatz: von der Produktion über den Vertrieb, von der Marktforschung und Wettbewerbsanalyse bis hin zum Online-Shop – überall fallen eine Vielzahl von Daten an. Moderne unternehmensweite Planungssysteme (Enterprise Ressource Planning, ERP-Systeme) oder Systeme zur Kundenbeziehungspflege (CRM-Systeme) können zwar bereits heute eine Vielzahl von Daten in einem System halten, es bleiben jedoch noch immer genügend Dateninseln, die nicht mit der Datenbasis der führenden Systeme verknüpft sind und in den unterschiedlichsten Formen vorliegen.


Eine gute Software Lösung kann helfen
Damit aus der Datenmasse strategisch wichtige verwertbare Informationen werden, bedarf es spezieller Techniken und Systeme. Mit Hilfe von sogenannter Business Intelligence Software werden die Daten in einer zentralen Datenbasis, dem Data Warehouse gesammelt, mit Hilfe geeigneter Methoden analysiert und zu entscheidungsrelevanten Informationen verdichtet. Die Trennung der zu analysierenden Daten von den Produktivdaten der ERP- und CMS-Systeme hat darüber hinaus den Vorteil, dass die oft komplexen Auswertungen die IT-Ressourcen der Produktivsysteme nicht belasten.

In der Vergangenheit
Erste Vorgänger von Business Intelligence Software waren Management-Informationssysteme. Diese ermöglichten erstmals ab den 60er Jahren ein einheitliches bereichs- und hierarchieübergreifendes unternehmensweites Berichtswesen. Business Intelligence geht jedoch einen Schritt darüber hinaus. Neben der Erzeugung von standardisierten Berichten sucht Business Intelligence nach bisher noch nicht betrachteten Zusammenhängen. Dazu bedient sich Business Intelligence Konzepte wie OLAP oder Data Mining, die mit Hilfe statistischer Methoden die Zusammenhänge zwischen den im Data Warehouse abgelegten Daten untersuchen.

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