Mai

30

2010

Ölpest durch die BP Öl Bohrinsel im Golf von Mexiko: Top Kill nicht erfolgreich, Angst und Wut verbreiten sich

Abgelegt in Umwelt

Der Versuch, die Öl Katastrophe und das Sterben der Meere durch die Ölpest im Golf von Mexiko einzudämmen, schlug fehl, wie gestern Abend endgültig von BP bekanntgegeben wurde. Mit der Operation Top Kill sollte das Leck, aus dem immense Mengen Öl in den Golf von Mexiko strömen, durch eine Schlammkanone beschossen werden. Die Ölpest ist jedoch weiterhin unaufhaltsam.

Aus den Versuchen, die Ölpest im Golf von Mexiko unter Einsatz von Chemikalien einzudämmen, resultieren noch viel schlimmere Folgen aufgrund der Verbindung des Öls mit den Chemikalien. Erschreckende Bilder auf diesem Video zeigen die Ausmaße der Öl Katastrophe durch die Explosion der BP Bohrinsel Deepwater Horizon. Ein weiterer Versuch, der Ölpest schlug fehl und die Natur, die Meere und besonders die Tiere und Pflanzen im Golf von Mexiko haben eine immer geringere Chance.

Hinzu kommt, dass immer weitere Sparaktionen von BP an der Öl Bohrinsel Deepwater Horizon zu Tage kommen. Wie der Spiegel online berichtet, wurde enorm an den Sicherheitsvorkehrungen seitens BP an der Öl Bohrinsel gespart. Einer der Arbeiter auf der Öl Bohrinsel Deepwater Horizon kommentierte gegenüber dem Spiegel, dass der Ölkonzern mit deren Leben gespielt habe. Trotz eines Gewinns, der laut dem Bericht im Spiegel online im Jahr 2009 bei etwa 14 Milliarden Dollar lag, wurde am Geld für die Sicherheit der Arbeiter, der Umwelt und somit unserer Erde gespart.

Mittlerweile wurden durch die Ölpest im Golf von Mexiko bereits weite Teile der Küste der USA verschmutzt. Unzählige Tiere mussten die Fahrlässigkeit von BP an der Öl Bohrinsel Deepwater Horizon mit ihrem Leben bezahlen und ein Ende der Öl Katastrophe ist noch nicht absehbar.

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